Zukunft des Hausnotrufs im Blick

Für Silke Jeschke ist der Hausnotruf beim ASB Rheinstetten ein echtes Herzensanliegen, denn er ermöglicht vielen älteren Menschen ein langes, selbstbestimmtes Leben im vertrauten Zuhause. Um bei Technik und Standards stets auf dem neuesten Stand zu bleiben, nahm sie am 29. September am ASB-Fachtag Hausnotruf in Köln teil, zu dem 67 Kolleginnen und Kollegen aus ganz Deutschland zusammenkamen. Neben dem wertvollen Erfahrungsaustausch über den Büroalltag und neue Richtlinien standen vor allem zukunftsweisende Themen im Mittelpunkt. Ein wichtiger Schwerpunkt war die für 2028 geplante Abschaltung des 2G-Mobilfunknetzes: Betroffene Altgeräte müssen bis Ende 2027 umgestellt werden – ein Prozess, den Silke Jeschke in Rheinstetten vorausschauend schon heute bei anstehenden Batteriewechseln umsetzt. Aufmerksam verfolgte sie auch Berichte über unseriöse Vertriebsmethoden fremder Anbieter, vor denen der ASB vor Ort weiterhin gezielt aufklärt. Zudem gab es Einblicke in moderne Neuerungen wie den elektronischen Kostenvoranschlag, der auch in Rheinstetten eingeführt wird. Besondere Aufmerksamkeit galt den Zukunftstechnologien: In Köln läuft derzeit ein großes Modellprojekt zur Notruf-App mit rund 80.000 Anschlüssen, dessen Ergebnisse in etwa einem Jahr erwartet werden, und auch über den künftigen Einsatz moderner, KI-gestützter Assistenzsysteme wurde intensiv diskutiert. (Foto: KI unterstütz)