Premiere für mobile Hausnotruf-Uhr

Spätherbstliche Temperaturen und kein Regen – bessere Bedingungen hätte sich der ASB für seinen Informationsstand am verkaufsoffenen Sonntag kaum wünschen können. Am 16. November kamen wieder zahlreiche Besucherinnen und Besucher an den ASB-Stand vor dem Raiffeisenmarkt, um sich über die Angebote des Sozialdienstleisters zu informieren.
Ute Kunz, Silke Jeschke und Jürgen Gessner hatten alle Hände voll zu tun: Hausnotruf, Essen auf Rädern und das Seniorenzentrum RheinLeben – die Themenpalette war breit, das Interesse groß. Doch ein Highlight stach besonders heraus: die neue mobile James-Notruf-Uhr, die an diesem Tag erstmals offiziell der Öffentlichkeit präsentiert wurde.
Die sportliche Uhr am Handgelenk macht möglich, was der klassische Hausnotruf nicht kann: Sie funktioniert auch unterwegs. Per Knopfdruck können Seniorinnen und Senioren jederzeit Hilfe anfordern – beim Spaziergang im Park genauso wie beim Einkaufen. Für 30 Euro im Monat ein Angebot, das nicht nur den Trägern selbst, sondern auch deren Angehörigen ein beruhigendes Gefühl gibt.
Das Interesse am Hausnotruf war entsprechend groß. Immer wieder blieben Menschen stehen, ließen sich die Funktionsweise erklären, stellten Fragen. „Bei uns wohnt die Tante im Haus und wir wollen den Hausnotruf schon seit langem für sie beauftragen", erzählte ein Besucher, der sich als Erinnerungsstütze einen Flyer mitnahm. „Wir müssen das nun unbedingt in Angriff nehmen." Für seine Schwiegermutter, so ergänzte er, sei die neue Uhr vermutlich die bessere Alternative, weil die Dame noch sehr aktiv sei.
Dass der Notruf im Ernstfall wirklich funktioniert, davon konnte sich eine andere Besucherin bereits überzeugen – wenn auch unfreiwillig. Sie sei beim Abstauben versehentlich auf den Knopf gekommen und habe damit einen Einsatz ausgelöst. „Das war aber überhaupt kein Problem, weil ich mich sofort gemeldet und erklärt habe, was passiert ist. Jetzt weiß ich zumindest, dass und wie der Notruf funktioniert."