ASB-Vertreter trafen sich mit Vertretern der benachbarten Vereine zu einem zwanglosen Austausch.

Auf eine gute Nachbarschaft

Eine gute Nachbarschaft ist meist ein Gewinn für alle, das dachten sich die ASBler kürzlich. Deshalb kamen Geschäftsführer Stefan Nagel und Vorstandsmitglied Roland Oberle auf die Idee, die Vereine, die im Umkreis der Geschäftsstelle in der Jakobstraße sitzen, einfach mal anzuschreiben und einzuladen. Die Resonanz des Gesangvereins Bruderbund, der DLRG und des Sport- und Freizeitclubs (SFC) auf die spontane Einladung war groß. So trafen sich einige Vertreter dieser Vereine am 15. Januar beim ASB. In gemütlicher Runde mit Getränken und Snacks kamen die elf Teilnehmer schnell ins Plaudern: Was man so macht, was man so hört, wo es klemmt, was früher besser war, dass die Nachwuchsarbeit nicht immer einfach ist, aber auch, dass die Jugend nicht so desinteressiert ist, wie in den Medien oft dargestellt. Auch wie sich der Arbeitsmarkt und die allgemeinen Arbeitsbedingungen verändert haben, wurde diskutiert. Nur, wer seinen Mitarbeitern etwas bieten könne, gerate nicht ins Hintertreffen, war die allgemeine Erkenntnis. Natürlich war auch das künftige Rheinstettener Stadtfest 2025 ein großes Thema. Die Anwesenden waren sich bald einig, dass man auf jeden Fall etwas gemeinsam machen wolle. So eine Gelegenheit sei schließlich optimal, um sich der Allgemeinheit zu präsentieren und nochmals auf sich aufmerksam zu machen. Obwohl die meisten Bürger vom Vereinsangebot gehört oder gelesen haben, ist ein persönliches Gespräch, bei dem der Interessent seine individuellen Fragen stellen kann, ein deutlich stärkeres Zeichen, um neue Mitglieder oder ehrenamtliche Helfer zu gewinnen. Was genau, in welchem Umfang und wann das ganze stattfinden soll, darüber wolle man bei einem weiteren Treffen diskutieren. Und vielleicht wollen sich ja weitere Vereine anschließen?